Wespen: Schlupfwespen
Zu diesen beiden Familien zählen Tiere, deren Weibchen mittels ihres Legebohrers ihre Eier in anderen Organismen ablegen. Die Larven ernähren sich dann von den Wirtstieren.
Schlupfwespen (Familie Ichneumonidae)
Schlupfwespen sind meist schlanke Tiere mit relativ langen Antennen und kurzem oder auch zum Teil sehr langem Legebohrer. Die Vertreter dieser Familie sind sehr klein (0,3 cm), können aber auch recht beeindruckende 4 cm erreichen. Schlupfwespen werden zum Teil in Gewächshäusern und im Obstanbau zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt!
Die Schlupfwespe Protichneumon pisorius ist gut an ihren hell gebänderten Antennen und dem weißen Punkt auf dem Rücken erkennbar. Die erwachsenen Tiere sind Blütenbesucher, die Larven fressen an Schwärmerraupen.
Die Riesen-Schlupfwespe Dolichomitus imperator gehört zu den auffälligen Arten und "brummt" auch kräftig beim Vorbeifliegen. Der Körper ist rund 3 cm lang, der gerade nach hintengestreckte Legebohrer übertrifft diese Länge noch.
Brackwespen (Familie Braconidae)

Zu den Brackwespen zählen relativ unscheinbar gefärbte, kleine Arten, die nur etwa 2-8 mm groß werden. Auffallend sind an den adulten Tieren die langen, dünnen Antennen.
Die Eier werden in das Wirtstier abgelegt und die Larven verlassen die Raupe durch die Haut, so wie hier die Larven der Kohlweißlings-Schlupfwespe (Apanteles glomeratus) eine Raupe des Kohlweißlings.
Die Larven beginnen sich außerhalb der Raupe zu verpuppen, man erkennt die gelblichen Kokons und den nun stark eingefallenen Mittelteil der Raupe.













